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April 2007 Archive

2.04.07

-1 : Der Abflug naht

So, jetzt ist es wirklich bald soweit. Morgen um 12.40 Uhr hebt meine Maschine von Etihad Airways von München Richtung Abu Dhabi ab. Die Vorfreude ist schon sehr groß. Auch wenn man weiß, dass es dort letzte Woche 42 Grad hatte.
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Aber noch mal ein kurzer Rückblick: Nachdem ewigen hin und her am Landesgericht Salzburg (wollen die mich jetzt als Richter oder nicht mit dem Ergebnis: NEIN!) ist es ja dann sehr schnell gegangen. Nicht einmal eine Woche später hatte ich schon einen neuen Job bei der Fa. Qualisec. Nachdem zu "meinem Leidwesen" auch Reisefreudigkeit erwartet wird, darf ich euch jetzt auch ein wenig teasen.
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Ich werde dieses Jahr vier verschiedene Kontinente bei voraussichtlich 12 Reisen (12 Red Bull Air Races) kennenlernen. Natürlich handelt es sich dabei nicht um Urlaub, aber sehen werde ich trotzdem einiges. Ich würde jetzt an dieser Stelle gerne einen Rennkalender veröffentlichen, aber nachdem dieser nicht offiziell ist, darf ich das nicht. Nur soviel:
Am 07.04.2007 findet das erste RB AR in Abu Dhabi statt.

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Danach ist dann noch im April Rio de Janeiro an der Reihe :-)
An dieser Stelle versuche ich euch trotz meines Stresses vor Ort (schau mer mal...) über meine Erlebnisse am Laufenden zu halten.

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8.04.07

Hinweis

leider komme ich - bedingt durch die fehlende Internetanbindung und mangels Zeit - erst jetzt dazu meinen Blog weiter zu schreiben. Ich tue einfach so als ob ich jeden Tag einen Eintrag geschrieben hätte, weshalb ich für jeden Tag einen eigenen Eintrag schreibe.

Anreise

Am Dienstag, fuhren wir zu viert (eine Kollegin vom Büro und zwei Polizisten) um 8.00 Uhr von Salzburg mit dem Auto nach München zum Flughafen. Dort angekommen, genehmigten wir uns traditionell ein Paar Weißwürste und ein Weißbier zum Frühstück. Um 12.40 Uhr hob dann der Flieger von Etihad Airways - "the national Airline of the United Arab Emirates" worauf desöfteren hingewiesen wurde - vom Flughafen Franz-Josef-Strauß Richtung Abu Dhabi ab. An Board war es mit Ausnahme des wenigen Platzes für meine Füße sehr gemütlich. Das Essen war gut und auch das Boardentertainment war ausgezeichnet. Jeder Passagier hatte einen eigenen Bildschirm auf dem er aus einer Vielzahl von Filmen, TV-Serien oder Spielen wählen konnte. Nach kurzem Zögern entschied ich mich "Rocky Balboa" anzuschauen und legte mit "Das Streben nach Glück" gleich noch einen nach. Nach 6 Stunden Flugzeit landeten wir plangemäß auf dem Abu Dhabi International Airport.
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Von dort aus wurden wir mit einem bereitstehenden Shuttle zu unserem Hotel - das Sheraton Abu Dhabi - gebracht. Schon die 30-Minuten-Fahrt dorthin war sehr interessant. Alleine schon deshalb, weil in Abu Dhabi wohl kein Gedanke an Stromsparen verschwendet wird. Die gesamte Strecke auf der Autobahn war mit Straßenlaternen beleuchtet (wie ich später erfahren habe gilt dies auch für die gesamte Autobahn von Abu Dhabi nach Dubai). In der Stadt selbst waren auch sämtliche Gebäude hellstens erleuchtet. Der Fahrstil in Abu Dhabi ist auch gewöhnungsbedürftig. An einem Zebrastreifen hält man als Autofahrer nicht an, dafür hupt man gnädigerweise, so dass die Fußgänger ihr Leben durch einen Sprint noch retten können. Allerdings gibt es zumindest Stop-Schilder (da haben wir gleich gelernt Wurm heißt STOP)
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Nach dem Einchecken im Hotel habe ich dann meinen Chef angerufen, um mich zu erkundigen, ob heute (es war gerade ca. 21.30 Uhr) noch etwas zu machen sei, worauf ich die Antwort erhielt, dass ich besser gleich schlafen gehen sollte, weil es morgen sicher stressig wird. Ein Meeting sei für 06.30 Uhr im Frühstückssaal geplant. Diesen Ratschlag habe ich natürlich Folge geleistet und bin nachdem ich noch schnell die Reisetasche ins Zimmer gebracht habe, sofort in eine Bar neben dem Hotel gegangen, um mich mit 2 Bieren auf den morgigen Tag einzustellen...
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Mein erster ganzer Tag in Abu Dhabi

Der Wecker läutet um 5.45 Uhr (3.45 Uhr unserer Zeit), worauf ich voll ausgeruht sofort unter die Dusche sprinte (oder so ähnlich). Naja, jedenfalls komme ich pünktlich um 6.30 Uhr in den Frühstückssaal. Mein Chef begrüßt mich mit den Worten: "Schön, dass du da bist aber mit der kurzen Hose geht das heute nicht. Du fährst nämlich gleich zur brasilianischen Botschaft und kümmerst dich darum, dass die Mitarbeiter (von anderen Firmen) die fehlenden Visa bekommen." Naja, jedenfalls habe ich das gemacht und siehe da mit ein bisschen Charme und Höflichkeit lässt sich da ja einiges machen (es hat natürlich auch nicht geschadet, dass mich ein brasilianischer Aviation Experte begleitet hat, der danach noch geblieben ist um mit dem Botschafter Kaffee zu trinken).
Danach ließ ich mich vom Shuttle (Audi A6) zum Compound bringen.

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Zur Erklärung: Beim AR gibt es zwei Bereiche; den Compound und den Temporary Airport. Im Coumpound sind der Race Tower, die High Hospitality Lounges, sämtlich Container der mitarbeitenden Firmen, der Medical Container, das Emergency Control Center (von unserer Firma), das Media Centre und das Crew Catering beinhaltet.
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Im Compound bekomme ich zuallererst meine Akkreditierungskarte, die mich berechtigt sämtliche Bereiche zu betreten. Im Compound habe ich am Anfang unseren Mädels bei den Akkreditierungenn geholfen, danach beim Aufbau der Skidata-Drehkreuze. Irgendwie ist dabei der ganze Tag vergangen und am Abend bin ich noch mit den Chefs zum Temporary Airport zum Meeting mit den Piloten und Teamcaptains gefahren.
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Danach zurück im Compound habe ich noch meine eMails abgerufen und noch kurz mit Brasilien telefoniert um ein weiteres Einladungsschreiben für einen Mitarbeiter zu bekommen, welches ich dann per Mail erhalten habe.
Um 22.00 Uhr wurde ich beim Hotel abgesetzt und nachdem ich mich kurz frischgemacht habe, bin ich noch schnell auf ein Bier in die Hotelbar gegangen. Alles in allem ein anstrengender Tag.

10.04.07

Qualification Day

Und wieder läutet der Wecker zu meiner großen Freude um 05.45 Uhr. Danach folgt die selbe Prozedur wie am Tag zuvor. Auch heute darf ich wieder zur brasilianischen Botschaft in Abu Dhabi, um einen zusätzlichen Einladungsbrief abzuliefern. Dabei habe ich einiges gelernt. Wenn der Shuttle-Fahrer trotz leichten Zweifeln meinerseits sagt: "embasi brasil- no problem", dann heißt das "Großes Problem-ich habe leider überhaupt keine Ahnung wo das ist, fahre aber einfach drauf los". Was soll man sagen, kaum fährt man eine Stunde durch die Stadt, fragt bei drei-vier Botschaften nach der brasilianischen Botschaft und schon ist man da.
Nach diesem kleinen Intermezzo kam ich zurück zum Compound und stürzte mich gleich in meine eigentliche Aufgabe vor Ort. Sicherheitssupervisor bei der High Flyer´s Lounge.

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Während des Qualifying stand ich meinen Mann und das Eintrittssystem funktionierte einwandfrei. Dabei hatte ich auch noch Gelegenheit, das eine oder andere Mal die Flugzeuge beim Qualifying zu bewundern.
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Nach Ende der Flüge kehrte ich zur Akkreditierung zurück, wo noch kleinere Arbeiten auf mich warteten. Anschließend ging ich und eine Kollegin noch in die Marina Mall, wo es sämtliche Edelmarken, aber keine Lebensmittel gab. Immerhin habe ich einen Teil meiner zuviel gewechselten Dirham in Gewand investiert. Witzig war vor allem die bekannten Markennamen auf Arabisch zu lesen.
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Um ca. 22.30 Uhr kehrten wir dann nach einer wilden Taxifahrt zum Hotel zurück, wo ich kurz überlegte, ob ich gleich ins Bett gehen sollte. Nachdem ich mir aber nach dem Duschen schnell noch meine Mails durchgesehen habe, überkam mich der Drang doch noch schnell mit einem Bier den Abend ausklingen zu lassen.

Race Day

Heute war es endlich so weit. Die Red Bull Air Race World Series 2007 startete. Zu meiner Erleichterung musste ich mal nicht zur brasilianischen Botschaft, obwohl ich mittlerweile den Weg schon besser kannte als die meisten Shuttle-Fahrer.
Nachdem ich kurz in der Akkreditierung aushalf, wurde es schön langsam Ernst. Um 10.30 Uhr nahmen ich und mein Kollege Aufstellung bei der High Flyer´s Lounge, da um 11 Uhr der Einlass geplant war. Zu unserer Freude wurden uns noch zwei bezaubernde Damen als Unterstützung bei der Begrüßung der betuchten Gäste zur Seite gestellt. Claudia und Claudia (was für ein Zufall) entpuppten sich als sehr gesprächig und waren auch überaus nett. Nach und nach kamen immer mehr Gäste und das Rennen immer näher. Als besondere Überraschung durften wir auch Sir Ben Kingsley bei uns am Eingang begrüßen. Naja, wenn einem das etwas gibt (war trotzdem irgendwie cool).
Nachdem es noch Ärger mit zwei Neuseeländern gegeben hat, die behaupteten vom Scheich persönlich eingeladen worden zu sein, ging es endlich los.
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Leider hatten wir keine Zeit Mittagessen zu gehen, weshalb wir uns abwechselnd in der High Flyer´s Lounge ein leckeres Steak mit Riesengarnelen genehmigten (allerdings mussten wir in der Küche essen, da wir nicht zwischen den Reichen sitzen sollten). Dies wurde aber wieder durch die Begleitung zweier sehr netten Mädels mehr als wettgemacht.

Schlussendlich war das Rennen dann auch vorbei und nachdem die Piloten und der Scheich (mit ca. 30 Leibwächtern) das Gelände nach der Siegerehrung verließen, durften wir nach einer kurzen Besprechung des gesamten Teams das Gelände verlassen. Nun stellte sich die Frage, ob wir noch auf die Aftershow-Party gehen sollten. Problem dabei war, dass es bereits 21.00 Uhr war und wir bereits um 23.20 Uhr vom Shuttle beim Hotel abgeholt werden sollten, um zum Flughafen gebracht zu werden. Somit fiel die Wahl dann doch auf eine gemütliche Runde schwimmen (natürlich wieder in entzückender Begleitung) im hoteleigenen Pool. Dabei nutzte ich gleich die Gelegenheit mein Beweisfoto, dass ich Hut und Brille in der Öffentlichkeit aufhatte, zu schießen. An dieser Stelle sei nochmals den edlen Spendern gedankt. Die sonstigen Utensilien konnte ich auch (fast) alle nutzen...
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Abreise

kaum war ich aus dem Pool wurden wir um 23.20 Uhr vom Shuttle zum Flughafen gebracht, wo wir nach dem Einchecken um 02.20 Uhr Ortszeit abhoben. Von der Flugzeit von 6 Stunden habe ich 4 Stunden mehr schlecht als recht geschlafen; aber besser als nichts. Von München fuhren wir dann mit dem Auto nach Salzburg, wo ich um ca. 10.00 Uhr ankam. Das Abenteuer Abu Dhabi war somit endgültig vorbei. Zum Glück wartet ja schon die nächste Location beim Red Bull Air Race 2007 in Rio de Janeiro, wohin ich mich am 18.04.2007 aufmachen werde.
Für zusätzliche Informationen ist die Homepage www.redbullairrace.com zu empfehlen. Weitere und hoffentlich zeitnahe Einträge werden dann in Rio folgen.
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17.04.07

Und wieder geht es ab in die Sonne - Rio de Janeiro

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Wie schon angekündigt verlasse ich Morgen die Heimat und fliege nach Rio de Janeiro zum 2. Rennen des RBAR.
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Dafür muss ich schon um 04.00 Uhr aufstehen und mit dem Taxi zum Flughafen nach Salzburg fahren, wo um 06.15 Uhr mein Flieger nach Frankfurt geht. Von Frankfurt aus fliege ich dann weiter nach Porto, wo dann das Flugzeug um 11.30 Uhr Richtung Rio de Janeiro abhebt.
rio1.jpgDort werde ich um 17.55 Uhr (lokale Zeit, also um 22.55 Uhr MEZ) ankommen. Ich bin jedenfalls schon gespannt, wie es dort sein wird. Angeblich hat es ja wieder so um die 40 Grad mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit.
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Hier noch einige aktuelle Bilder vom temporary runway und vom compound
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19.04.07

Anreise

Nachdem ich gestern tatsächlich um 4.00 Uhr (unserer Zeit) aufgestanden, schleppte ich mich zum Flughafen in Salzburg. Die Flüge nach Frankfurt und Porto waren alle kurz und angenehm. Dafür war der Flug von Porto nach Rio eine unangenehme Erfahrung. Nicht nur, dass er 11 Stunden dauerte, sondern auch 4 Stunden davon ziemlich heftige Turbolenzen (Sturm). So ein-zweimal dachte ich mir, dass ich jetzt das erste Mal eine Kotztüte brauche.
Naja, angekommen bin ich dann ja noch. Nachdem wir ca. 1 Stunde bei der Immigration angestanden sind (die haben hier überhaupt keinen Stress) wurden wir mit dem Shuttle ca. 1 Stunde zum Hotel gefahren. So wie es ausschaut, sehe ich auf dem Transfer vom Flughafen zum Hotel immer am Meisten vom jeweiligen Land. Jedenfalls war die Fahrt sehr interessant. Angefangen mit "Häusern", die im Rohbau waren, ohne Fenster dafür mit Wäsche am Balkon und Stromanschluss, habe ich auch noch richtig teure Villen mit Sicherheitszaun und privaten Sicherheitsbeamten gesehen. Im Hotel angekommen habe ich dann eingecheckt (so gegen 20.00 Uhr lokal- d.h. 01.00 Uhr MESZ).
Hier der Ausblick von meinem Zimmer:
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Danach haben wir den Abend noch in einer Bar an der Copa Cabana ausklingen lassen (Caipirinha für 1 €. Ich hab aber nur "ein" Bier getrunken).

Dafür war das Aufstehen heute hart. Derzeit arbeite ich gerade meine eMails im ECC (Emergency Control Center) ab und werde dann den langen, harten Arbeitstag beginnen.

20.04.07

Erster Arbeitstag in Rio

Nachdem ich tatsächlich schon um 6.30 Uhr beim Frühstück saß, kann man sich ausmalen wie ausgeschlafen ich war.
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Am Compound angekommen habe ich natürlich plichtbewusst wie ich bin gleich einmal das Gelände gecheckt, um für meine Aufgaben gerüstet zu sein.
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Der Arbeitstag verging bei großer Hitze eigentlich ziemlich schnell und schon war ich um 21.00 Uhr im Hotel. Nachdem ich mir schon den ganzen Tag vorgenommen habe am Abend noch den Pool auszuprobieren, bin ich natürlich gleich in den 30. Stock raufgefahren, um eine Runde zu schwimmen. Leider war dieser schon geschlossen, weshalb ich nach einer schnellen Dusche wieder zur Strandbar an der Copa Cabana gegangen bin. Dort habe ich mein obligatorisches Foto mit Hut und Sonnenbrille geschossen.
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Danach ging sich auch noch eine Cocosmilch aus. Als diese nach langem Kampf geleert wurde, machten sich Magdalena und ich auf, um Muscheln als Mitbringsel zu suchen.
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Leider hatten wir kein Glück. Nach einem langen Tag schaffte ich es wenigstens um 00.30 Uhr ins Bett zu gehen. Was bedeutet, dass ca. 5,5 Stunden Schlaf auf mich warteten.

21.04.07

Qualification Day - Rio 2007

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Heute bin ich vogelwild gewesen und erst um 6.50 Uhr zum Frühstück gegangen, was mir gleich den Tadel des Chefs eingehandelt hat, der nur sagte: „normalerweise frühstücken wir um 6.30 Uhr.“
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Ich langweile euch jetzt nicht mit Details über den Arbeitstag, kann aber soviel sagen, dass es in Rio sehr viele hübsche Frauen gibt (leider hab ich keine Fotos).
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Jedenfalls war ich um 21.30 Uhr wieder im Hotel und bin dann noch auf „ein Bier“ gegangen und schon um 01.30 Uhr im Bett.
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Hier noch einige Eindrücke des Tages bzw. der letzten Tage.
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22.04.07

Race Day - Rio 2007

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Heute war Renntag. Wie üblich ging es um 06.30 Uhr zum Frühstück. Am Compound angekommen merkte man förmlich wie die Spannung in der Luft lag.
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Vorsichtigen Schätzungen zufolge erwartete man mindestens 500.000 Besucher. Bis zum Einlass um 10.00 Uhr gab es noch einiges zu erledigen, was sich aber alles mehr oder weniger ausging. Da ich in der High Flyer´s Lounge positioniert war, bekam ich von den Menschenmassen leider nur bedingt etwas mit. Das einzige was ich sah, waren die vielen Menschen, die an meiner Position vorbei zum öffentlichen Strand - Botafogo Beach gingen.crowd.jpeg
Das Rennen selbst war angeblich ziemlich spannend, dennoch waren alle froh als es ohne grobe Zwischenfälle vorbei war. crowd%2Bplane.jpeg
Nach offiziellen Zahlen der Polizei und der Stadt sahen 1 Million Zuschauer das AR live.
Um ca. 21.30 Uhr verließen wir dann das Gelände, um uns für die After-Race-Party bereit zu machen. Mit dem Shuttle ging es dann um 23.00 Uhr zur Party. Die Location war genial. Ein Club mit einem riesigen Wintergarten ohne Dach, sodass man den Himmel sehen konnte. Natürlich waren die Getränke alle frei. Nach meinem ersten Bier machte ich mich auf meinen ersten!!!! Caipirinha in Rio zu trinken. Dies war auch mein Letzter... Das Glas war zu 5/6 mit Cachaça und der Rest mit Eis und Limetten gefüllt. Ich bin dann sicherheitshalber wieder auf Bier umgestiegen. Ansonsten gab es Sambavorführungen und eine lokale Band hat auch gespielt. Nachdem ich aber am Sonntag an meinem einzigen freien halben Tag etwas von Rio sehen wollte, bin ich schon um 02.30 Uhr wieder zum Hotel gefahren.
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23.04.07

Freier Tag - Abreise

Für heute hatte ich mir vorgenommen auch etwas von Rio zu sehen. Nachdem mich das Shuttle um 14.25 Uhr abholen sollte, stand ich um 09.00 Uhr auf und ging frühstücken.
Ich kam dann um 10.00 Uhr beim Compound an, von wo aus ich zur Gondelbahn, die auf den Zuckerhut führt, zu Fuß ging. Auf dem 15-minütigen Weg hielt ich nach einer Bank Ausschau, da ich keine R$ mehr hatte. Ich hatte mich aber diesbezüglich leider verschätzt. Banken gibt es in Rio offensichtlich nicht so viele. Bei einer Polizistin (die übrigens nicht gut Englisch konnte) erfuhr ich dann, dass die nächste Bank bei einer Shopping Mall am Botafogo Beach ist. Dies ist ja eigentlich kein Problem. Man muss nur wissen, dass ich gerade vom Botafogo Beach gekommen bin. Naja, dann machte ich mich halt wieder auf den Rückweg bei 35 Grad. Die Bank habe ich nicht gefunden, aber zumindest erhielt ich die Auskunft, dass neben dem Compound eine Cash Machine in der Shell Tankstelle aufgestellt ist. Nach der Geldbehebung machte ich dann wieder auf zurück zur Gondelstation. gondel.jpg
Der wunderbare Ausblick wurde leider dadurch ein bisschen beeinträchtigt, dass es ziemlich diesig und bewölkt war. Hier ein paar Impressionen.
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Im Hintergrund kann man ganz klein den Corcovado mit der Jesus Statue sehen.
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Die Heimreise war ein anderes Kapitel. Am Flughafen angekommen, erfuhren wir gleich, dass der Flug 2 Stunden Verspätung hat (geworden sind es dann 3,5 Stunden). Beim Einchecken meinte ich dann zum freundlichen Herrn des Bodenpersonals: "So, Do I have a problem with the connection flight?" Er erwiderte darauf: "Yes, but it is no problem." Durch diese Aussage war ich natürlich ungemein erleichert. Nach kurzer Diskussion erfuhr ich dann, dass mein Flug von Lissabon nach Frankfurt schon umgebucht sei und ich in Lissabon mein neues Ticket bekommen werde. Der Flug nach Lissabon war dann eigentlich ziemlich angenehm (hab die meiste Zeit geschlafen). In Lissabon hat es dann noch kleinere Probleme mit dem Tickettausch gegeben, aber ich saß dann immerhin im Flugzeug nach Frankfurt. Dort ging beim Boarding wider Erwarten alles glatt. Naja, nicht ganz. Als ich bereits im Shuttle zum Flieger war, kam ein Mann vom Bodenpersonal und meinte, dass es ein Problem mit meinem Ticket gibt und ich solle noch einmal zurück zum Boardinggate. Dort teilte er mir mit, dass ich bereits in der Früh vom Flug genommen worden sei und der Flieger aber leider jetzt sogar bis auf den Jumpseat voll sei. Ich könne in 4 Stunden weiterfliegen. Daraufhin teilte ich ihm ganz gelassen mit, dass ich eh erst 22 Stunden unterwegs bin und natürlich noch gerne warten werde. Kurz um, durch die Hilfe von meinem Chef haben sie dann den Piloten der Lufthansa, der meinen Platz bekommen hat (das haben sie wohl einfach probiert) in Frankfurt gelassen und mich mit nach Salzburg genommen. Dort kam ich dann nach 24,5 Stunden reine Reisezeit an.

Die nächsten Einträge kommen dann aus Monument Valley (sofern ich dort Internetanschluss habe).
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Über April 2007

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