Es ging also wieder los. Pünktlich um 4.20 Uhr läutete der Wecker. Der Flug von Salzburg nach Frankfurt um 06.15 Uhr machte keine Probleme. Auch von Frankfurt nach Washington gibt es eigentlich nichts Berichtenswertes, außer vielleicht, dass ich mich meinen Beinen genügend Platz hatte und mir einen sehr guten Bordfilm (Children of Men) angeschaut habe.
In Washington hatten wir kurz Zeit uns den Flughafen anzuschauen und dabi merkte man, dass der Vorwahlkampf schon mitten im Gange ist.

Man bedenke, dass diese Artikel zum Kaufen sind.
Nach einiger Wartezeit, stiegen wir dann ins Flugzeug nach Phönix.

Als wir schon saßen, hieß es, dass es aufgrund kleinere technischer Schwierigkeiten zu einer Startverzögerung von 10 Minuten kommen werde. Daraus wurde dann 1,5 Stunden, da die Fluglinie den Vorderreifen austauschen musste. Mit insgesamt einer Stunde Verspätung kamen wir dann in Phönix an. Dort wurden wir erwartet und mir wurde mitgeteilt, dass ich doch nicht selber mit dem Auto fahren musste/durfte (was mich aufgrund meiner Müdigkeit gar nicht störte), sondern mit dem Shuttle nach Kayenta, Arizona gebracht werde. Nach ca. 5 Stunden Fahrt kamen wir auch im Holiday Inn an. Dort gab es eine kleine Schwierigkeit mit den Zimmerreservierungen. Ich sollte mit einem Polizisten im Zimmer liegen. Als ich dort ankam, funktionierte mein Kartenschlüssel nicht. Ich ging daher mit meinem gesamten Gepäck wieder zurück, um den Schlüssel austauschen zu lassen. Gesagt, getan. Der neue Schlüssel funktionierte auch nicht. Also klopfte ich den armen Polizisten aus dem Schlaf. Zu meiner Überraschung war das Zimmer mit einem zweiten Mitarbeiter schon besetzt. Thomas sagte mir, dass bei unserem Arzt in Zimmer 428 noch ein Bett frei sei. Ich ging dort hin, klopfte und ein wild fremder Mann öffnete die Tür. Die Peinlichkeit übertauchte ich ganz lässig mit einem: "Sorry, wrong Room number" und machte mich wieder auf zur Reception. Der Receptionist hatte mittlerweile schon einen ziemlichen Spass mit mir. Ich nannte ihm erneut meinen Namen und er sagte, dass ich sowieso auf der Liste stehe und mit einem anderen Polizisten im Zimmer sei. Ich nahm das ganz lässig (ich war eh erst 30 Stunden unterwegs) und ging zu diesem Zimmer. Siehe da, der Schlüssel funktionierte aufs erste Mal, aber das Zimmer war schon wieder voll. Daraufhin ging ich leicht genervt wieder zur Reception. Ein, zwei Telefonate später landete ich jetzt in einem Einzelzimmer, aus dem ich morgen aber wieder ausziehen werde müssen.
Naja, alles in allem bin ich vor 35 Stunden aufgestanden um zum Flughafen zu fahren. Ich geh jetzt noch schnell drei Stunden schlafen und bin dann sicher fit zum Arbeiten :-)