Palm Springs

Nach dem Frühstück im „International House of Pancake“ führte uns der Weg nach Las Vegas. Doch vorher besuchten wir noch den Joshua Tree National Park.


Dort hat uns das Navi dann in eine Straße geführt, die nur für Allrad-Fahrzeuge frei war. Nachdem wir ja ein solches fahren dachten wir uns nichts dabei. Die Straße wurde zwar immer sandiger und unangenehmer zu fahren, aber wir dachten uns nichts dabei. Als wir dann aber zum „Bergpass“ gekommen sind, wo die Straße durch zahlreiche Hangrutschungen an verschiedenen Stellen fast unpassierbar wurde, wir aber doch schon einige dieser Stellen gemeistert hatten und somit auf der engen Straße auch nicht mehr umdrehen konnten, wurde uns dann doch mulmig. Vor allem als wir dann auch noch „Stecken“ geblieben sind, nachdem sich auf der Bergaufstraße ein wirklich großes „Loch“ (zumindest ein ziemlich großer Niveauunterschied).
Ernst als Fahrer blieb dann im Auto auf der Bremse, Magdalena und ich gingen dann schon einmal die weitere Strecke ab, um weitere unliebsame Überraschungen dann schon von vornherein zu kennen. Dabei stellte sich heraus, dass die letzten 2 Km zwar kein Honigschlecken werden würde, aber zumindest „befahrbar“ sein würden.


Nachdem Ernst das große Loch geschickt umfahren war (mit den rechten Reifen sehr nahe am Abgrund) brauchten wir für die letzte Strecke dann noch ca. 1,5 Stunden aber entkamen dafür der Wüste "ohne Schaden"...

Ein Erlebnis war das Allemal. Es ist aber eigentlich eine Frechheit eine solche Straße lediglich mit dem Hinweis freizugeben, dass man Allrad-Antrieb benötigen wird.

Nach weiteren 4 Stunden Fahrt erreichten wir dann um ca. 21.30 Uhr Las Vegas. Der Anblick der grell erleuchteten Stadt bei Nacht, nachdem wir durch stundenlang durch die leere Würste gefahren sind war wirklich unglaublich atemberaubend (dies hat meine Kamera leider nicht festhalten können). Schließlich haben wir dann noch in unserem Hotel das „Excalibur“, welches ca. 3.900 Zimmer hat, eingecheckt und kurz ins Casino geschaut.

